Gewebe

Wege zum erholsamen Schlaf für den Gast



  

Schlaf ist kein passiver Ruhezustand
Im Schlaf kommt es zu Erholungsvorgängen des gesamten Organismus. Eine einzige schlechte Nacht macht zwar müde, aber sie schadet nicht längerfristig; schlafen wir dagegen viele Nächte schlecht oder sehr schlecht, dann laufen die Erholungsvorgänge nur reduziert. Gesunder Schlaf ist Grundvoraussetzung für Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden.

  

Klima und Schlafqualität im „System Bett“
Zum „System Bett“ gehört nicht nur die Matratze, sondern auch Unterfederung, Matratzenschutz, Laken, Kissen und Zudecke. Zusammen bestimmen sie die biomechanischen und die mikroklimatischen Liegeeigenschaften in der sogenannten Betthöhle, dem Raum zwischen Matratze bzw. Laken und Zudecke.
Die mikroklimatischen Liegeeigenschaften beziehen sich auf die Temperatur- und Feuchtebedingungen in der Betthöhle. Das Betthöhlenklima wird in seiner Bedeutung für die Schlafqualität oft unterschätzt. Der schlafende Mensch sollte in der Betthöhle weder frieren noch überwärmt werden. Wärmeisolation der Zudecke und Matratze müssen jeweils angepasst sein.
Grundsätzlich wird die Körpertemperatur herunterreguliert, indem Wärme über die Erzeugung von Wasserdampf abgegeben wird, zu 90% über die Haut oder über die Atmung. Diese Feuchtigkeit wird optimalerweise dank atmungsaktiver Materialien über die Bettdecke und den Matratzenschutz/Matratze an die Umgebung abgegeben.