Wie haben die Entwickler von GORE-TEX® Produkten, die von Outdoor-Profis und Menschen mit aktivem Lebensstil weltweit verwendet werden, ein Material erfunden, das Feuerwehrleute vor Hitze, Flammen und gefährlichen Chemikalien schützt?
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Gore bietet eine ganze Reihe von Schutzbekleidungen, die auf seiner patentierten Membran-Technologie basieren. Gore-Kunden, die solche Bekleidung herstellen, setzen die GORE-TEX® Membrane als eine Zwischenschicht zwischen einer isolierenden Schicht und einem Obermaterial ein, um Polizei, Militär- und Sondereinsatzkräften, Industriearbeitern und Feuerwehrleuten größtmögliche Sicherheit und Tragekomfort zu bieten.
Die Feuerwehrleute müssen sich auf ihre Schutzkleidung verlassen können — darunter Stiefel, Hosen, Jacken, Handschuhe und Kopfbedeckung — um sich bei ihren gefährlichen Einsätzen sicher zu fühlen. Und obwohl wasserdichte und atmungsaktive GORE-TEX® Membrane schon längst die Tragekomfort und Qualität der Schutzbekleidung in der Feuerwehr-Industrie verbessert hatte, bestand weiterhin zusätzlicher Bedarf an Barrieren gegen Blut und Körperflüssigkeiten.
Die Gore-Associates Dave, Henri und Ron gehörten zu einem globalen, interdisziplinären Cross-Functional-Team, das beauftragt war, High-Performance-Laminate zu entwickeln, die diesen Bedarf decken sollten.
Die Team-Mitglieder bauten zunächst Beziehungen zu den Feuerwehrleuten, Zulieferern and Industrie-Experten auf, damit sie sich ein genaues Bild von den extremen Arbeitsbedingungen der Feuerwehr machen konnten. Die gewonnenen Kenntnisse brachten sie dann — zusammen mit ihrem Fachwissen über Membran-Technologie und dem leidenschaftlichen Wunsch, etwas zu bewegen — in die Entwicklung der benötigten Schutz-Laminate ein. Das Resultat — die Erfindung der CROSSTECH® Barriere — veränderte nicht nur die Art und Weise, wie Feuerwehren seitdem auf Notsituationen reagieren, sondern auch das Leben von Dave, Henri und Ron. Hier erzählen die drei Associates von ihren Erfahrungen und Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert waren.
Dave, ein ausgebildeter Naturwissenschaftler, kam zu Gore, nachdem er in der Pharma-Industrie gearbeitet hatte. Heute ist Dave zuständig für die Produkt-Strategie einer Gore Business Unit für Technical-Oriented-Fabrics in Europa.
Dave beschreibt seine erste Begegnung mit der Gore-Kultur so: "Als ich das Gore-Werk betrat, spürte ich gleich das entspannte Arbeitsklima. Alle waren sehr freundlich zu mir und das Vorstellungsgespräch lief ganz locker. Da wusste ich sofort: Hier möchte ich unbedingt arbeiten — das lag an der Atmosphäre."
Er bekam zunächst eine Stelle im Produkt-Management. "Ich habe die Unternehmenskultur sehr schnell verinnerlichen können“, erzählt er. „Gleich von Anfang an fragte mich das Team nach meiner Meinung. Es gab niemand, der bestimmte: ‚So muss es gemacht werden’. Vielmehr hieß es: 'Hier ist das Produkt. So funktioniert es. Also, mit welchen Argumenten willst Du die Kunden ansprechen?'"
Die besondere Gore-Kultur ist genau der Grund, warum Dave so gern bei der Firma geblieben ist - und weiterhin bleiben will, "Ich begegne immer wieder Menschen, die mir neue Impulse geben und eine andere Perspektive bieten. Warum sollte ich also woanders arbeiten wollen?"
Dave machte einen Karrieresprung, als er mehr Verantwortung für Gore-Schutzbekleidung übernahm – eine Position, in der er lernte, welch kritische Rolle die Produkte für die Sicherheit der Feuerwehr und anderer Noteinsatzkräfte spielten. „Die Produkt-Qualität — genauer der dauerhafte Schutz und Komfort in der spezifischen Einsatzumgebung ("fitness for use") — zählt zu unseren Kernwerten. Damit verpflichten wir uns gegenüber den Kunden, dass unsere Gore-Produkte halten, was sie versprechen. Um dies zu gewährleisten, verlangen wir von unseren Produkt-Teams, dass sie sich umfassend mit der praktischen Nutzanwendung der Produkte befassen.
Um die Feuerwehrleute in den Entscheidungsprozess einzubinden, trifft er sich regelmäßig mit ihnen und bespricht direkt mit ihnen mögliche Verbesserungsvorschläge. "Ein wesentlicher Teil meiner Arbeit besteht darin, das Umfeld der Träger zu verstehen, um zu sehen, ob wir irgendetwas unternehmen können, das ihren Job leichter macht. Deswegen pflege ich Beziehungen zu möglichst vielen von ihnen. Sie sind eingebunden in die Produkt-Entwicklung, weil die Funktionstüchtigkeit der Produkte allentscheidend ist. Wir müssen heraus bekommen, wo die Probleme liegen und welchen Risiken die Feuerwehrleute ausgesetzt sind. Das sind die kritischen Fragen, die mich jeden Morgen aus dem Bett bringen."
Durch seine jahrelange Arbeit in der Feuerwehr-Sparte und die persönlichen Beziehungen zu den Endverbrauchern, für die er die Gore-Produkte entwickelt hat, weiß Dave nur allzu gut, dass die Feuerwehrleute "buchstäblich auf uns angewiesen sind. Es ist uns vielleicht nicht immer bewusst, wie wichtig unsere Rolle ist. Wer das Vertrauen der Feuerwehr in uns nicht einlösen kann, sollte lieber einen anderen Job suchen.“ Dave hat jedes Mal das Gefühl, etwas bewegt zu haben, wenn er von Fällen erfährt, in denen die Schutzbekleidung dem Träger das Leben gerettet oder Außerordentliches geleistet hat. "All dies hat mit der Integrität unserer Associates und unserer Produkte zu tun. Gore kann wirklich von sich behaupten, Menschenleben zu retten."
Marketing-Expertin Henri hatte schon Erfahrungen in Produkt-Entwicklung gesammelt, als sie zu Gore kam. Heute arbeitet sie in der Marketing-Kommunikation für Gore Technical Oriented Fabrics in Großbritannien.
Laut Henri hat "Gore die Qualität der Schutzbekleidung bei der Feuerwehr definitiv aufgewertet. Wir bieten großartige Produkte. Die Feuerwehr kann sich auf unsere Produkte verlassen. Sie weiß, dass die Marke CROSSTECH® Hochleistung verspricht. Das gilt als selbstverständlich."
"Falls jemand tatsächlich ein Problem mit der Schutzbekleidung hat, braucht er bei uns nur anzurufen und die Situation zu schildern“, betont sie. „Erzählt er beispielsweise von Hitze-Stress bei der Feuerbekämpfung und bittet uns, vorbei zu schauen, um das Problem zu untersuchen, kennen wir nur eine Antwort: Na, klar.“
Henri sieht die radikale Verbesserung der Schutzbekleidung in der Feuerindustrie eindeutig in der Qualität der Gore-Produkte sowie in der Gore-Verpflichtung gegenüber den Kunden. "Alles ist möglich dank unserer Kultur. Wir wollen alle für das Unternehmen Geld machen, weil jeder Einzelne von uns ein Stakeholder ist – durch Gehalt, Firmenanteile, Qualität der Produkte und Beziehung zum Kunden. Wir sind stolz auf das, was die Firma leistet. Denn wir wissen, dass unsere Produkte halten, was sie versprechen. Das Ganze ist glaubwürdig."
"Bei Gore lernt man schnell, dass jeder etwas zu sagen hat”, sagt Henri. Sie erklärt, dass sie zwar offiziell in der Marketing-Abteilung beschäftigt ist, aber die Freiheit hat, eng mit den Produkt- und Technologie-Spezialisten im ihrem Team zusammen zu arbeiten und kritische Fragen über die Produkte zu stellen. Sie hat sogar an der Simulation einer Feuerwehrübung teilgenommen. Danach stellte sie fest, dass sie gerade durch diese Erfahrung bei Kunden und Feuerwehr – aber auch im Team – an Glaubwürdigkeit gewonnen hatte. "So etwas kann man nicht in einer hierarchischen Organisation machen. Da gehört es sich nicht, zu viele kritische Fragen zu stellen. Das geht nur in einem locker strukturierten Unternehmen wie in unserem.“
Das erläutert sie so: “Wenn ich eine Marketing-Kampagne zusammenstelle, kommen die Kollegen aus der Produktion zu mir und wollen unbedingt wissen, warum es an bestimmten Stellen keine Werbung gibt. Sie stellen solche Fragen - obwohl sie keine Marketing-Funktion haben, - weil sie eine leidenschaftliche Beziehung zum Unternehmen haben und nur das Beste für die Firma wollen. Selbstverständlich nenne ich ihnen immer meine Gründe, denn sie haben ein Recht darauf, mich zu fragen. Schließlich haben sie Anteil am Erfolg der Organisation."
"Das Wichtigste bei unserer Arbeit ist es, für geeignete Lösungen für ganz spezifische Anwendung zu sorgen. Wir müssen sicher sein, dass die Feuerwehrleute aus kritischen Einsätzen lebend heraus kommen. Da dürfen wir keine Kompromisse eingehen.“
Die Arbeit bei Gore hat Henri nachhaltig geprägt, "Ich habe eine Menge über mich gelernt, wenn ich unter Druck stehe. Im Laufe der letzten 18 Jahre bin ich viel ausgeglichener - und etwas weicher - geworden." Sie fügt hinzu: "Und noch etwas habe ich gelernt: Ich muss nicht ständig die treibende Kraft sein. Manchmal ist es besser, sich zurück zu lehnen und die Dinge einfach passieren zu lassen."
Ron ist ausgebildeter Chemiker und Team-Leader im Businessbereich Gore-Brandschutzprodukte und -Feuerwehrausrüstung.
"Es war die besondere Unternehmenskultur von Gore, die mich so angezogen hat", erzählt Ron. "Schon während der College-Zeit jobbte ich bei Gore, um das Studium zu finanzieren. Gleich nach dem College-Abschluss fing ich dann fest bei Gore an und bin seitdem immer hier geblieben. Meine erste Full-time-Position war die eines Prozess-Ingenieurs in der Herstellungs-Abteilung. Anschließend wurde ich Leader eines Teams, das sich mit der Entwicklung einer neuartigen Prozess-Technologie für die Fabrics-Division befasste. Später, als sich der Fokus meiner Arbeit immer mehr auf Produkte verlagerte, beschäftigte ich mich mit der Qualität unserer flammfesten Produkte und schließlich mit der Entwicklung von Gore-Produkten speziell für die Feuerwehr. In dieser Funktion war ich jahrelang für alle Aspekte der Produkte zuständig, was letztendlich zu den Rollen als Business Unit Leader und Business Leader geführt hat."
"Natürlich kann man nicht alles allein machen. Man braucht ein starkes Team, um zu gewährleisten, dass das Ganze richtig umgesetzt wird", erklärt Ron. „Zu den Grundprinzipien der Gore-Philosophie zählt die „power of small teams“. Wir arbeiten in kleinen Einheiten, die um unsere Stärken herum organisiert sind und dadurch enge, wissens-orientierte Zusammenarbeit fördern. Das gibt uns das Gefühl, Anteil am Geschäftserfolg zu haben.
Seit vielen Jahren kooperiert das diversifizierte Gore-Brandschutz-Team mit Bekleidungsherstellern, der Feuerwehr sowie einer Reihe von Kunden und Zulieferern in der Wertschöpfungskette. Die Team-Mitglieder, darunter Associates aus den Geschäftsbereichen Verkauf, Marketing und Engineering, "wurden aufgrund ihrer Kenntnisse der Technologie, der Produkte, der Industriesparte und der Bedürfnisse der Feuerwehr ausgesucht", so Ron, "Bei Gore steht immer das Wissen und die Management-Kompetenz der Kollegen im Vordergrund. Entscheidend ist nie die Frage, wer die höhere Position hat oder wie lang jemand schon bei der Firma beschäftigt ist. So ist halt unsere Kultur."
"Gore ist eindeutig Marktführer auf dem Gebiet von Brandschutzlaminaten”, betont Ron. "Alle im Team sind sich sehr wohl bewusst, welche Verantwortung unsere Tätigkeit bedeutet und nehmen die Verpflichtung gegenüber der Industrie sehr ernst.“ Deswegen arbeitet das Team an den technischen Herausforderungen der Produkt-Entwicklung direkt mit den Kunden zusammen, um den Anforderungen der Feuerwehrausrüstung gerecht zu werden. Ron nennt ein Beispiel aus der Praxis: "Wir führten zusammen mit der International Association of Fire Fighters (IAFF) physiologische Studien durch, um festzustellen, wie man am besten die atmungsaktiven Eigenschaften der Feuerwehr-Schutzbekleidung misst — was also hieß, wir haben die Studien ausgearbeitet, durchgeführt und letztendlich dafür gesorgt, dass unsere Test-Methode offiziell als Industrie-Standard anerkannt wird. Durch diesen Erfolg hat die gesamte Industrie einen Riesensprung nach vorne gemacht, was die Verringerung von Hitze-Stress angeht."
"Unser Team wird für seine technische Kompetenz und Glaubwürdigkeit sehr geschätzt. Jeder weiß, dass wir tiefer bohren als fast alle anderen in der Branche — das gehört zu unserem Naturell. Wir genießen hohes Ansehen dank unseres Grundsatzes der anwendungsgerechten Lösungen ('fitness for use') — wonach unsere Produkte einlösen müssen, was sie versprechen — und natürlich auch dank der Innovation und fortschrittlichen Technologie, die wir anbieten."
Bei Gore legen wir großen Wert auf ein gutes Verhältnis zueinander, zu unseren Kunden und zu Partnern in der Industrie. Und das zahlt sich aus. "Wir haben eine herausragende Stellung in der Branche", erzählt Ron. "Man hört auf unsere Stimme. Das spricht für unsere Integrität und Einstellung zu unseren Kunden. Wir haben ein stabiles Team mit den besten Beziehungen zu unseren Kunden und teilen mit ihnen eine gemeinsame Geschichte und Fachkenntnisse — das kommt in unserer Industrie selten vor."
Durch seine Karriere bei Gore ist Ron "menschlich ausgeglichener, gereift. Was mich begeistert, ist die ständige Herausforderung, etwas Neues zu lernen und anzupacken. Ich habe mittlerweile viel Erfahrung in Prozess-Entwicklung, Produkt-Leistung und im Business-Bereich gesammelt. Meine Beziehungen zu Kunden und Kollegen in der Industrie werden immer tiefer."
"Meine Arbeit für die Feuerwehr-Branche ist ein besonders lohnenswerter Aspekt meiner Karriere gewesen“, sagt Ron. Auf diesem Gebiet für Gore zu arbeiten, gibt ihm "die Motivation und Zufriedenheit, etwas Sinnvolles über das Unternehmen hinaus zu leisten. Es geht letztendlich darum, das Richtige zu tun – und zwar mit Leidenschaft."